Bert van Bergen - Piano
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Unser Mann am Klavier hat bereits früh mit selbigem begonnen, nämlich mit 6 Jahren. Er genießt 8 Jahre lang eine intensive Ausbildung. Erste Banderfahrungen sammelt er während der Studienzeit bei diversen Tanzmucken. Als Student schließt er sich einer Sportgruppe an und erfreut die Kameraden, zur Abwechslung mal mit einer Wanderklampfe. In den 60er Jahren steigt er als Pianist in die Hausband der Theodor-Heuss-Akademie ein, dort wird freidemokratischer Swing gepflegt. Als die zweite Dixie-Welle Anfang der70er Jahre über Deutschland hereinbricht, gründet er spontan mit einigen Kollegen in Gummersbach die “Jazz Gmbh“, eine Dixieland- und Swing-Combo. Dort spielt er je nach Bedarf Banjo (damals sehr gefragt!) oder Klavier. In den 70er Jahren wird er in Köln Mitbegründer der „Swing de Cologne“, einer Swing-Bigband, der er noch Heute als Pianist angehört. Nachdem die „Jazz Gmbh“ nicht mehr existiert, steigt er Anfang der 80er Jahre in die Kölner „Metronome Jazzband“ ein und unterstützt die Formation durch sein swingendes Klavierspiel. Nach einigen Jahren wird ihm die Musik dieser Gruppe jedoch zu modern, und er gibt statt dessen Gastspiele in verschiedenen Gruppen in Köln und Gummersbach. 1996 kommt er zum Sündikat, wo gerade das Banjo neu besetzt werden muss, weil der Banjospieler zum Klavier gewechselt ist – kein Problem für ihn. Als 3 Jahre später dort der Pianist aufhört, wird er genau wie sein Vorgänger überredet, von Banjo auf das Piano umzusteigen – was für ihn wieder kein Problem ist. Seitdem ist er im Sündikat der swingende Mittelpunkt an den Tasten. Seit 2004 teilt er den Job mit Peter Rohrbach, weil er im hohen Winter in den verschneiten Gummersbacher Bergen schon öfter mal im Schnee stecken bleibt. | |
Carl Mahlmann - Tenorsaxofon, Gesang, musikalische Leitung
Carl Mahlmann´s aktives Musikschaffen: erste Berührung mit einer Blockflöte im fortgeschrittenen Alter von 10 Jahren. Mit 15 Jahren freiwillig und frustriert ausgeschieden aus dem schulischen Musikunterricht und als Konsequenz wenig später Gründung einer Beat-Combo, daselbst Leadgitarrist mit einer E-Gitarre von Karstadt und einem selbst gebastelten 20 Watt-Verstärker. Mit 19 Jahren Bassgitarre und Keyboards bei einer Army-Band, dort auch erste Berührungen mit dem Jazz durch einen Saxofonisten aus Frankfurt. Während des Studiums 10 Jahre Tanzmucke als Gitarrist und Keyboarder. 1970 Gründung des heute noch existierenden „Waldrand Orchesters“ in Göttingen („Jazz in Deutschland“), Arrangeur und Pianist. Gleichzeitig einige Jahre Pianist beim „Blue Roseland Orchestra“ in Göttingen („Big Band Jazz 1924-1931“). Ab 1976 vergeblicher Versuch, die Trompete zu erlernen, es endete nach 2 Jahren mit dem Diebstahl des Kornetts in Italien. Also beschloss ich, Posaunist zu werden. Ab 1978 mehrere Jahre Posaunist beim „Bläserensemble an der Lutherkirche“ in Köln und daselbst Beschäftigung mit der Musik der Renaissance. 1980 in Köln Gründung der „Prima Stadtmusikanten“ zusammen mit einigen Kollegen aus dem Bläserensemble, jetzt als Tenorsaxofonist, später sollte die Klarinette hinzukommen. 1989 Umbenennung der „Prima Stadtmusikanten“ in „Ballroom Sündikat“. In den 90er Jahren gelegentliche Ausflüge in die Rockmusik als Altsaxofonist und Arrangeur bei der legendären EMI-Band. Vor einigen Jahren noch ein Ausflug in die Kunst der elektronischen Klangerzeugung mit dem E-Saxofon bei der nicht minder legendären GVOON-Formation. Seit mehr als 25 Jahren musikalische Leitung und Arrangeur („Pünktchen-Maler“) des Ballroom Sündikats.
Gunnar Fischer - Posaune
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Aufgewachsen im unmittelbaren Umfeld eines großen Posaunenchors und als Sohn eines Trompeters, wollte Gunnar schon im zarten Alter von vier Jahren Tuba lernen. Nachdem ein Freund der Familie daraufhin eine Leihtuba besorgte, welche sich jedoch als so groß erwies, dass der Vierjährige auch nicht in absehbarer Zeit die Ventile mit den Fingern erreichen würde, begann er im Alter von sechs Jahren zunächst an der städtischen Musikschule Troisdorf das Bariton zu erlernen. Zwei Jahre später kam als Zweitinstrument die Posaune hinzu. Kaum auf dem Gymnasium eingeschult, wurde er 1989 Mitbegründer der heutigen TroJazz Bigband und später auch der TroJazz Jazzcombo, und ist seit dem in beiden Formationen aktiv. Seit 1990 in den verschiedensten Bands und Orchestern tätig, spielte er sich mit der Posaune und seinem Baritonhorn durch die verschiedensten Musikrichtungen, blieb aber immer mit mindestens einem Fuß im Jazz zuhause. In den letzten Jahren als Posaunist immer gefragter geworden, spielt er regelmäßig zur Aushilfe in unterschiedlichen Gruppierungen, mit denen er auf Konzertreisen auch schon Spanien, die Niederlande und England besuchte. Erstmals Anfang 2009 zur Aushilfe herbei gerufen, steht er dem Ballroom Sündikat seit dem als sicherer Notenleser und stilistisch vielseitiger Instrumentalist zuverlässig zur Seite. | |
Engelbert Weingartz - Baritonsaxofon
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Derjenige im Sündikat, der seine Musik-Karriere am frühesten beginnt, nämlich im Kindergarten-Alter von 4 Jahren als Klavierschüler bei seinem Nachbarn, Organist der örtlichen Kirchengemeinde. Mit 8 Jahren lernt er bereits Posaune im Musikverein Friesheim und wechselt mit 11 Jahren zur Klarinette, weil „der Posaunenlehrer nicht mit Kindern umgehen kann“. Klarinettenunterricht bei Prof. Gutmann, Solist im Gürzenich-Orchester in Köln. Mit 14 Jahren erhält er Musikunterricht an der Musikschule Erftstadt und übt sich gleich als Klarinettist in der Big Band der Musikschule. Als fortgeschrittener Bläser leistet der seinen Grundwehrdienst konsequenterweise im Musikkorps der Bundeswehr in Düsseldorf ab. Danach steigt er in das Tanz- und Unterhaltungsensemble von Ted Borgh ein. Mitte der 90er Jahre kommt er zusätzlich zur Ford-Bigband (dort, wo Sandor Pap bereits das Alt 1 bedient), jetzt auf dem Baritonsaxofon, welches auch besser mit seiner körperlichen Größe harmoniert. Zum Sündikat gelangt er 2001, als man dort das Baritonsaxofon zusätzlich besetzen will: die Tuba wird durch den Kontrabass ersetzt und im Bläsersatz fehlt jetzt eine tiefe Stimme. Montags erscheint er zur ersten Probe, sonntags darauf zum ersten Auftritt im „Klimperkasten“, bei dem er auch gleich seine Freundin kennen lernt – alles innerhalb einer Woche! Seitdem einer der zuverlässigsten Notisten im Sündikat und zuständig für die tiefen Töne im Saxofonsatz, die den vollen Sound des Orchesters maßgeblich prägen. | |
Fritz Lebzien - Trompete
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Beginn der musikalischen Ausbildung mit 14 Jahren als Trompeter. Schon früh wird sein Talent erkannt und gefördert durch ein Begabtenstudium (Jungstudent) am Konservatorium in Rostock. Mit 18 Jahren beginnt er ein reguläres Studium für Trompete am Konservatorium der Hochschule Rostock. Mit 19 Jahren Wechsel nach Köln, 1960-65 Studium der klassischen Musik in den Fächern Trompete, Klavier, Kontrabass und Dirigent. Abschluss des Studiums mir einem Konzertexamen. 1965-69 zunächst freischaffender Musiker. Zwischen 1969 und 1999 dreißig Jahre lang Dozent an der Musikschule Hürth. Daneben Konzerttrompeter in verschiedenen Ensembles und gesangliche Mitwirkung an den Hochschulchören in Rostock und Köln. Weiterhin Mitwirkung in zwei symphonischen Blasorchestern in Köln und bis Heute Leiter des Bläserchores der Kölner Agneskirche. Zwischenzeitlich zudem Leiter von drei Orchestern in Hürth. Als ob das noch nicht ausreicht, seit 2001 im Sündikat Cheftrompeter und aufmerksamer Wächter über die nachhaltige Steigerung der musikalischen Qualität des Sündikats. | |
Rainer Winkler - Trompete
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Mit 14 fing er in einem Trommler- und Fanfarenzug an. Als er 16 war, übernahm man ihn ins städtische Blasorchester. Bis zum Abitur spielte er dort das erste Flügelhorn. Seine Lehrstunden holte er sich aber beim AFN, dem amerikanischen Soldatensender in Deutschland. Louis Armstrong, Harry James und Horst Fischer waren die Helden seiner Jugend. Mit 17 gründete er nebenbei seine erste Schülerband und machte Tanzmusik. Auf öffentlichen Tanzveranstaltungen, Hochzeiten, sonstigen Familienfesten und - worauf er besonders stolz war - bei Abschlussbällen von Tanzkursen verdiente er sich sein Taschengeld. Der Tanzmusik blieb er auch als Berufsoffizier treu mit wechselnden Formationen. Trafen neue Rekruten ein, bekam er die Musiker in seine Kompanie. Neben vielen Offiziersbällen spielte er u.a. mit seinen Jungs 1974 für die Pilger der internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes. Nach langjähriger berufsbedingter Pause nahm er 1990 wieder die Trompete zur Hand. Zuerst für den Posaunenchor Altenberg, dann zusätzlich für die Jazz-Combo Zoppotrump in Bergisch Gladbach. Zum Ballroom Sündikat kam er 2009 durch Manfred Bucher, unseren Bassisten, als die Band einen neuen Ersatztrompeter suchte. | |
Katia Klein - Gesang
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"Angefangen hat die ganze Singerei mit meinem 9. Lebensjahr im Kinderchor in Krefeld. Doch da bin ich nicht lange geblieben. Mit 14 Jahren sang ich nochmals in einem Chor. Doch die Musik, die dort bevorzugt gesungen wurde, fand ich totlangweilig. Ich wollte schöne melodische Lieder singen. Ich schwärmte damals für Mireille Mathieu und Alexandra. Mireilles Musik war verspielt und sehr melodisch und die Stimme anspruchsvoll. Dafür waren Alexandras Texte sehr intellektuell. Dazu kam, dass meine Mutter Zarah Leander verehrte und ich deren Lieder oft und auch gerne hörte und ebenfalls mitsang. Um meiner Stimme mehr Festigkeit zu geben nahm ich für ein halbes Jahr einen Gesangslehrer. Danach begann ich als Solistin auf Veranstaltungen jeder Art (Silvesterfeiern, Geburtstagen, etc.) Stücke von Whitney Houston, Maria Carey, Tina Turner und Abba vorzutragen. Doch meine größte Favoritin ist und bleibt Barbra Streisand. Yentle ist bis zum heutigen Tag die CD, deren Lieder ich am liebsten nachsinge. Im Jahre 1994 lernte ich das Ballroom- Sündikat kennen. Die suchten eine "Frontfrau" und die bekamen sie auch und bis heute macht es mir mehr als nur Freude mit "meinen Jungs" aufzutreten und das Publikum mit unserer Musik und unserer Art die Schellackschätzchen zu interpretieren, zu begeistern." | |
Manfred Bucher - Kontrabass
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Manfred Bucher, geborener Frankfurter (am Main), ist Sohn musikalischer Eltern, wo Hausmusik sehr gepflegt wurde. Mit 2 1/2 Jahren spielte er fehlerfrei 36 (!) Kinderlieder auf der Mundharmonika - alleine und auch begleitet vom Vater (Piano) und/oder von der Mutter (Geige). 10. bis 13. Lebensjahr: Geige. 14. bis 19. Lj.: Schlagzeug in der Band seines Gymnasiums und dann in der seinerzeit sehr beachteten Frankfurter Jazzszene. 20. Lj: Schlagzeugstudium bei Oliver Jackson, New York. Danach und parallel zur beruflichen Laufbahn als Kaufmann Querflötenunterricht und vornehmlich Erlernen des Kontrabassspielens mittels intensiven Privatunterrichtes über mehrere Jahre bei renommierten Bassisten der Klassik und des Jazz. Beruflich 40 Jahre im Ausland, wo er immer auch als Musiker tätig war. Zunächst als Schlagzeuger: 60er Jahre in Spanien, Auftritte mit Tete Montoliu, Steve Grapelli, Lucky Thompson, Booker Ervin, Dick Spencer, Pony Poindexter. 70er Jahre Auftritte in diversen Jazzclubs Japans. Später als Bassist: 80er Jahre Bigband in Brasilien und Combo in Mexiko. Erste CD in Mexiko. 90er Jahre Mitglied eines Kammerorchesters in Kobe, Japan. 2002 Beendigung der beruflichen Tätigkeit und Rückkehr nach Deutschland, wo er seither (nunmehr „hauptberuflich“) mit Bands in NRW und Hessen musiziert. Ist ein sehr gefragter Jazzbassist und half bereits 2004 einmal beim Sündikat aus. Ab 2008 bereichert er das Sündikat als nunmehr fester Bestandteil der Rhythmusgruppe und trägt als geübter, sicherer Notenleser und verlässlicher Rhythmiker mit ausgeprägtem harmonischem Verständnis wesentlich zum musikalischen Fundament des Orchesters bei – vor allem natürlich im „tiefen Register“. | |
Peter Latsch - Klarinette &Altsaxofon
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Die musikalische Grundausbildung beginnt mit dem üblichen Klavierunterricht im Alter von 12 Jahren. Es hält ihn jedoch nicht lange bei den Tasten, bald danach bereits Wechsel zu den Bläsern. Erster Unterricht auf Querflöte und Piccoloflöte und konsequent Einstieg als Flötist („kleine und große Flöte“) in die Stadtkapelle Hachenburg (Westerwald), eines der beiden örtlichen Blasorchester. Gegen Ende der 50er Jahre – noch im jugendlichen und begeisterungsfähigem Alter - wird er von der grassierenden Dixie-Welle erfasst und gründet mit anderen Musiker-Kollegen zusammen 1958 spontan die „Western Wood Stompers“, die angesagte Westerwälder Dixie-Formation. Dort übernimmt er den Klarinetten-Part. Während der Studienzeit Aufbesserung des Taschengeldes durch Tanzmucke, jetzt auch zusätzlich mit dem Saxofon. Noch während des Ingenieurs-Studiums in den 70er Jahren Mitbegründer und Tenorsaxofonist der Koblenzer „B 9 Bigband“, benannt nach dem Einzugsgebiet der Band im Raum Koblenz-Bonn rund um die Bundestrasse 9. Die Bigband wird Ende der 70er Jahre aufgelöst, jedoch die „Western Wood Stompers“ bleiben – bis Heute. Zum Sündikat stößt er 2001 über eine Anzeige „Altsaxofonist mit Klarinette gesucht“, wo er in kurzer Zeit fester Bestandteil des Saxofonsatzes wird. Trotz seines eher ruhigen Typs gehört er zu den heißesten Solisten der Band, sowohl auf der Klarinette als auch auf dem Alt-Saxofon. | |
Peter Rohrbach - Piano
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Seine klassische Ausbildung auf dem Klavier beginnt mit 6 Jahren. Schon früh wird klar, dass er die Musik zu seinem Beruf machen will. Nach dem Musikstudium in Karlsruhe in den Fächern Klavier und Fagott zieht es ihn jedoch nicht in ein klassisches Orchester, sondern erst einmal in die populäre Musik: mit den Band von Sven Sjönaolm aus Schweden zieht er einige Jahre durch Europa und verdient sein Geld mit professioneller und internationaler Pop- und Tanzmusik. Anfang der 70er Jahre hat er genug von ständigen Tourneen und „settled down“, sprich lässt sich in Frankfurt am Main nieder, um dort als Dozent in die städtische Musikschule Frankfurt einzusteigen. 1988 gründet er eine eigene Musikschule in Köln, später in Frechen-Königsdorf, wo er bis Heute in den Fächern Klavier/Keyboard/Orgel unterrichtet. Nach 27 Jahren Musikschularbeit wird in ihm der Wunsch wach, mal wieder selbst auf die Bretter zu gehen, die die Welt bedeuten. Darauf hin schenkt ihm seine Frau zu Weihnachten eine Zeitungsanzeige „Pianist sucht Musiker zwecks Gründung einer kleinen Bigband…“. Diese Bigband kam nie zustande, weil sich das Sündikat meldete, und das war bereits eine kleine Bigband. O-Ton: „So kam ich 2003 zum Sündikat und ich bin froh, diese tolle Truppe gefunden zu haben – der perfekte Ausgleich zum Musikschulleben.“ Seitdem teilt er sich den Pianisten-Drehstuhl mit Bert van Bergen und erfreut Zuhörer auf und vor der Bühne gleichermaßen durch sein exzellentes und virtuoses Klavierspiel. | |
Sandor Pap - Altsaxofon
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Erster Klavierunterricht mit 10 Jahren in Ungarn, wo er geboren wurde. Da ihm die Musiklehrerin weder jung genug noch hübsch genug ist, gibt er schon bald Lehrerin und Klavier zugleich dran. Unter Zuhilfenahme eines qualifizierten Trompetenunterrichts gelingt ihm der Einstieg in das Städtische Blasorchester Papa (Ungarn). Mit 16 Jahren ab in den Westen, zunächst zum Ammersee, dann 1958 nach Köln. Er beginnt eine Lehre bei Ford, um etwas Ordentliches zu lernen, hat sich aber rechtzeitig in Kempten eine neue Trompete mit Fördergeldern aus den USA besorgt. Damit steigt er auch gleich in das Lehrlingsorchester bei Ford ein. Über diverse Tanzmusik-Aktivitäten kommt er als Trompeter zur „Benes“-Bigband, die ständig für PepsiCola bei Werbeveranstaltungen auftritt. Ford ermöglicht ihm für längere Zeit Unterricht bei Heinz Schachner, einem der gefragtesten Trompeter seiner Zeit. Nachdem er in den 70er Jahren die Musik vorübergehend an den Nagel gehängt hat, lernt er in den 80er Jahren zur Abwechslung Klarinette und Saxofon und bringt seine neuen Kenntnisse zunächst bei den „Domstädtern“ zur Entfaltung, später auch bei diversen anderen Formationen. Anfang der 90er Jahre Mitbegründer der Ford Bigband, wo der die Stelle des Altsaxofon 1 besetzt und noch bis Heute inne hat. Zwischendurch einige Jahre zusätzlich im Bayer-Blasorchester in Leverkusen aktiv. 1999 an das Sündikat gekommen über ein Konzert der Ford Bigband, welches auch von Rolf Zeisler besucht wurde, der ihm das Sündikat offensichtlich recht schmackhaft gemacht hat. Im Sündikat (wieder) auf dem Altsaxofon 1 zu Hause und dafür zuständig, dass sich die schönen Melodien in voller Pracht und edlem Klang auf das Publikum ausbreiten können. | |
Achim Bräuer - Schlagzeug
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Achim Bräuer, geboren 1953, spielt seit 1968 Schlagzeug und verfügt über fundierte Kenntnisse der kubanischen und brasilianischen Percussion. Unterricht bei Birger Sulsbrück, Dom Um Romao, Gerry Brown, Roy Burns und Joe Morello, an der Akademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen und Akademie Remscheid. Mitwirkung als Orchestermusiker. Spielte mit den unvergeßlichen Pianisten Jos Bajetto, Theo Heinz und Hartmut Sperl, den wunderbaren Saxophonisten Herb Geller, Friedrich "Heinz" Brehmen, und Günter Mohr, begleitete die Sängerinnen Helen Sachs, Beverly Daily, Connie Rupieper und dem Entertainer Charly Niedieck. Von 82 - 89 Mitglied des Trios "Sperl-Wolf-Bräuer", aus dem später das "Herb Geller Quartett" hervorging. Weiterhin spielte er mit Willie Thomas (tp), Peter Compo (v), Wolfgang Engstfeld (ts), Michael Sagmeister (g), Toto Blanke (g), Bobby Burghues (tb), Walter Norries (p), John Eardly (tp, flh) und Mal Waldron (p). Aufnahmen für den Südwestfunk, im Studio von Conny Plank und dem Hörfunk sowie dem Syncronstudio des Westdeutschen Rundfunks. Von 81 - 92 Dozent an der Musikschule Frechen für Schlagzeug, Percussion, musiktheoretische Fächer, Percussionsensemble und Percussionworkshops an Allgemeinbildenden Schulen. Auftritte bei den internationalen Festivals Sommerfestival Siegen, Jazzfestivals Breacon in Wales/England, Blansko und Bratislava ex CSSR, SI Jazz, Internationales Folklore Festival in Calpe/Spanien, Dellbrücker Jazzmeile Köln Kulturfestival Praia da Vitoria auf Tercera und Jazzfestival Ponta Delgada auf San Miguel, beide gehören zu den Azoren, Jazzfestival Mülheim/Ruhr, Street Live Leverkusen, Jazzfestivals Heiligenhaus und Gelsenkirchen. Mehrmals mehrjährige Unterbrechungen der aktiven Musikerlaufbahn, doch die Katze läßt das mausen nicht! Das Schlagzeug rief und Achim folgte, zunächst im Rhythm & Blues, Rock und "Kölschen Fastelovend" um sich dann wieder dem Jazz zu widmen. Immer noch unterwegs mit "Connie & Friends", gelegentlich mit "Naldos Jazz Family", unterrichtet im Drumstudio Bonn und den Orchestervereinen Wertenbach. Betreibt sein eigenes, analoges Tonstudio. | |
Stephan Keuneke - Gitarre & Banjo
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Geboren und aufgewachsen ist er in Bremen. Im zarten Alter von 5 Jahren begann er Cello zu spielen, entdeckte aber schon während der Schulzeit seine Liebe zu Swing, Jazzrhythmen und der Gitarre. Bei den New Drive Dixie Stompers machte er zusätzlich erste Gehversuche auf dem Banjo. Nach der Schule diente er Vater Staat beim Heeresmusikcorps in Bremen-Grohn. Danach lebte er 2 Jahre allein vom kargen Verdienst eines Musikers und ging durch alle Höhen und Tiefen; von Gala- bis Tanzmusik, Reggae bis Dancefloor, Live und als Studiomusiker. Doch als sich Familie ankündigte wechselte er auf die dunkle Seite der Macht und begann nach Schnelldurchlauf des Studiums ein solides bürgerliches Leben mit einem 'anständigen' Beruf. Dieser brachte ihn 1998 ins Rheinland, wo er nach diversen anderen musikalischen Aktivitäten 2005 beim Ballroom Südikat einige male aushalf, um dann 2006 fest einzusteigen. | |











